vitae

­meinhardt krauss feigl

cinematographic theatre

MEINHARDT KRAUSS FEIGL sind seit 2003 die Figurenspielerin Iris Meinhardt, der Regisseur Michael Krauss, der Videokünstler Oliver Feigl und der Komponist Thorsten Meinhardt. Die Stücke der Stuttgarter leben von dem intensiven Austausch zwischen Figurentheater, Film, Neuen Medien und zeitgenössischer Musik. Gekonnt verschmelzen sie Hightech und Poesie, Virtualität und Körper zu einer eigenen Theatersprache, die mit vitalem Sinn für das Surreale dazu einlädt, das scheinbar Unwirkliche für wahr zu nehmen.

»Ausdrucksstarke Bildanimationen und eine virtuose technische Umsetzung treffen auf eine malerische Dramaturgie. Die Magie ist unmittelbar zu spüren«. (Theater der Zeit)

»›Meinhardt Krauss Feigl‹ kreieren ein Atlantis: ein versunkenes, geheimnisvolles, mächtiges und schönes mythisches Reich« (Junge Bühne)

Das freie Ensemble reiste mit seinen Inszenierungen zu nationalen und internationalen Festivals in inzwischen über 15 Länder und freut sich über Auszeichnungen mit diversen Preisen, darunter der »Grünschnabel«, den »Schweizer Preis für innovatives, jungesTheater« und die Nominierung für den »George Tabori Förderpreis«. 2017 erhält das Ensemble das »Flausen+ young artists in residence Stipendium« des »Theater Wrede«.

Meinhardt Krauss Feigl geben nationale und internationale Workshops im Bereich Figurentheater und Video/Neue Medien. Zudem sind sie als Gastdozenten unter anderen an der »Musikhochschule Stuttgart«, »Folkwang Universität der Künste Essen«, »HfMDK Frankfurt« tätig.

 

Gemeinsame Produktionen

2000 „bing“ Solostück mit Projektionen nach dem Prosatext von Samuel Beckett_20 min

2003 „etwas vom nichts“ Diplominszenierung, Stück für ein Ich, Körperhalterungen und 2,3 mio. Pixel, _50 min

2005 „intimitäten“ Solostück mit Projektionen und Livekamera_50 min

2006 „der springende Punkt“ Solostück mit Projektionen auf einer Kugel_ 15 min

2006 “Momo” Figurentheaterstück für Kinder ab 8 Jahren_ 70 min

2007 „hoppelrock / sich Beine machen“ zwei Kurzstücke über Schönheitsideale_ je 15 min

2008 „Doll-Y“ Stück für fünf Spieler und ein Schaf_70 min

2010 „prolog – expedition in verloren sphären“ ein Stück über die Welt vor der Welt_ 55 min

2012 „R.O.O.M.“ ein Stück über eine Frau in einem virtuellen Raum_ 55 min

2013 „Herr Eichhorn und der erste Schnee“ Figurentheaterstück für Kinder ab 4 Jahren_ 40 min

2014 „und plötzlich stand die Sonne still“ Katalog 1, Stück mit interaktiven Projektionen über
die kosmologische Kränkung_ 55 min

2015 „DER ZOO IN UNS“ Katalog 2, Stück mit vier Tänzern und interaktiven Projektionen über die Evolutionstheorie_ 55 min

2015 „als ES über uns kam“ Katalog 3, Stück für zwei Spieler und ein ES über S. Freuds Theorie des Unbewußten_ 65 min

2016 „DIE ZWEITE REALITÄT“ Katalog 4, Stück mit drei Tänzern und interaktiven Projektionen und Soundprocessing_ 65 min

2017 „ROBOT DREAMS“ Stück für drei Tänzern eine KI und Roboterobjekte_ 65 min

 

Stipendien/Preise

2001 wurde das Stück „bing“ mit dem „Prix Decouverte De la Ville de Tournai“ in Belgien ausgezeichnet.

2006 wurde das Stück „intimitäten“ mit dem „Grünschnabel“ Förderpreis des Kanton Aargau Schweiz für junges innovatives Figurentheater ausgezeichnet.

2007 „best artistic experiment“ – Preis für das Stück „intimitäten“ beim Internationalen Theaterfestival in Brest, Belarus.

2007 Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg für Iris Meinhardt

2011 Stipendium der Schwankhalle, Bremen für Iris Meinhardt

2014 -16 Konzeptionsförderung der Stadt Stuttgart

2015 Nominierung für den George Tabori- Förderpreis

2016 „Herr Eichhorn und der erste Schnee“ Kindertheater des Monats in NRW

2017 flausen+ residence for young artists