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Nominierung für den George Tabori Förderpreis 2015

Bereits zum sechsten Mal würdigt der Fonds Darstellende Künste mit der diesjährigen Vergabe des george tabori preis, kontinuierlich und erfolgreich arbeitende professionelle Ensembles mit überregionaler und internationaler Ausstrahlung. In diesem Jahr nominierte unsere Fachjury  für  Für den Förderpreis in Höhe von 10.000€ wurden das site-specific-theater »Das Letzte Kleinod« aus Schiffdorf bei Bremerhaven, das Bochumer Performance-Kollektiv »kainkollektiv« sowie das Figurentheater-Ensemble »meinhardt krauss feigl« aus Stuttgart nominiert. 

 

Kindertheater des Monats NRW 2016

„Herr Eichhorn und der erste Schnee“ wurde als Kindertheater des Monats in NRW ausgewählt, für Dezember 2016

 

Flausen+ young artists in residence 2017

2017 erhielt das Ensemble das »Flausen+ young artists in residence Stipendium« im Theater
Wrede, Oldenburg für das Projekt „ROBOT DREAMS“

 

ROBOTIC|ANIMATRONIC

„Dreams and beasts are the two keys by which we are to find out the secrets of our nature.
They are our test objects“ (Ralph Waldo Emerson 1832)

„Wir scheinen fest entschlossen, Objekten menschliche Eigenschaften zu verleihen und begnügen uns damit, einander wie Objekte zu behandeln“ (Sherry Turkle, zitiert aus „Alone together“)

Nach den letzten Produktionen, in denen wir intensiv mit Video-Motion-Tracking gearbeitet haben, war für uns wichtig im letzten Projekt „ROBOT DREAMS“ wieder stärker mit Figuren und Objekten zu arbeiten.

Da das Thema Robotic/Animatronic gerade im Figurentheaterkontext ungemein spannend ist, planen wir in diesem Themenbereich sowohl formal als auch inhaltlich weiterzuforschen. 

Eine Zusammenarbeit mit der Universität Aarhus, Dänemark zum Forschungsschwerpunkt „Uncanny Valley“ ist schon in Planung.

„Als Uncanny Valley („unheimliches Tal“) oder Akzeptanzlücke bezeichnet man einen paradox erscheinenden Effekt in der Akzeptanz dargebotener künstlicher Figuren auf Menschen. Während man auf den ersten Blick annehmen möchte, dass Humanoide um so mehr akzeptiert werden, je realistischer die Figur gestaltet ist, zeigt die Realität, dass dies nicht stimmt. Menschen finden hochabstrakte, völlig künstliche Figuren anziehender und akzeptabler als Figuren, die zunehmend realistischer werden. Die Akzeptanz fällt ab einem bestimmten Niveau des Anthropomorphismus schlagartig ab – ins Uncanny Valley – und steigt erst ab einem bestimmten, sehr hohen Grad wieder an.“ 

In diesem Grenzbereich des „Unheimlichen“, im Uncanny Valley werden wir mit Robotern und Animatronic – Objekten weiterarbeiten.